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Autor: admin (Seite 7 von 10)

18 478

Heute wieder ein Klassiker in Wolfistadt, die bayrische S 3/6 mit der Betriebsnummer 18 478, die sie 1926 bei der Übernahme durch die Deutschen Reichsbahn bekam.

Das Original wurde 1918 gebaut und als Nr. 3673 in Betrieb genommen.
Die Baureihe S 3/6 hatte ein Vierzylinder-Verbundtriebwerk und
für den Schnellzugdienst eine Radhöhe von 1870mm.

Nach ihrer Ausmusterung in den Sechzigern hatte die 3673/18 478 eine wechselvolle Geschichte: sollte in der Schweiz verschrottet werden, wurde von einem Privatier „gerettet“, mehrfach renoviert, einmal auch gesponsort von Märklin (Bild 3) und ist heute wieder betriebsbereit im Bayerischen Eisenbahnmuseum in Nördlingen (Bild 4).

Ich hab noch keine Lokomotive recherchiert, die den Luxus bot zwei eigene Portrait-Filmchen in YouTube (https://www.youtube.com/watch?v=bCBKRNK4DDM, https://www.youtube.com/watch?v=VtYtbEBtrOU) und einen eigenen Abschnitt in der WikiPedia (https://de.wikipedia.org/wiki/Bayerische_S_3/6#18_478) zu haben.

Das Modell von Märklin wurde unter der Nummer 3093 zwischen 1974 und 1976 gebaut. Natürlich gibt/gab es das Modell von Märklin auch in dem selbstgesponsorten blaugrau (Nr 37186) und im klassischen grün (Nr 3092 oder 37182).

Ae 3/6 II 10460

Heute mal eine E-Lok in Wolfistadt: die 10460 aus der Reihe Ae 3/6 II der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB).

Das Modell stammt wahrscheinlich aus den 60ern. Wurde Anfang der 80er zwar nochmal aufgelegt, dann aber mit bräunlicher Färbung der Dachkanten.

Das Original wurde in 1921 bis 1926 für die elektrifizierten Bahnstrecken der SBB gebaut und bis in die 70er Jahre betrieben. Die Schwesterlok 10439 (siehe 2. Bild) wird (als einzige aus der Baureihe) heute noch für Sonderfahrten eingesetzt.

Eine Besonderheit an dieser Baureihe ist der Stangenantrieb (siehe auch 3.Bild in s/w), der – unter anderem – das Schleudern einzelner Antriebsräder unterdrückt, aber für höhere Geschwindigkeiten eher ungeeignet ist. Später wurde der Stangenantrieb deshalb nur noch bei Rangierlokomotiven eingesetzt.

44 690

Heute mal etwas für die Freunde schwerer Güterloks: Die 44 690 steht am Bahnhof von Wolfistadt.

Das Original wurde 1941 gebaut und in Betrieb genommen. 1950 nach einem Unfall abgestellt und 1954 ausgemustert.
Eine Güterlok mit einer Eigenmasse von 110t, für die Beförderung von Güterzügen bis 1.200 Tonnen auf Mittelgebirgsstrecken und bis 600 Tonnen auf Steilrampen (siehe die beiden s/w Fotos).

Die Baureihe wurde schon seit 1929 gebaut. Teilweise wurden die Maschinen auf Ölbetrieb umgebaut (und dabei von BR 44 auf BR 43 umnummeriert).

Das Modell von Märklin wurde von 1955-1957 gebaut (zu erkennen an der Kennzeichnung GN800 auf der rechten Seite des Führerhauses).
Das Modell hat auf der rechten Seite vorne auch noch den Hebel für den manuellen Fahrtrichtungswechsel, also noch richtig analog 😉

Wie bei nahezu allen Klassikern legt Märklin aber immer wieder eine neue Maschine der Baureihe auf, so zuletzt 2020 die 44 1374 – natürlich digital und mit sound unter der Bestellnummer 39881.

011 056-9

Heute wieder eine Schnellzuglok zu Besuch in Wolfistadt, die 011 056-9.

Ihr Dampflokdasein startete ihr Vorbild 1940 als 01 1056 mit Stromlinienverkleidung und Höchstgeschwindigkeiten von 150km/h.

Da auf dem schlechten Nachkriegsschienennetz die Geschwindigkeit nicht gefahren werden konnte, entfernte man die Stromlinienverkleidung. Wegen Problemen mit Kesselrissen wurden fast alle Loks dieser Baureihe (BR 01.10) um 1954 mit neuen Kesseln ausgerüstet. 1968 wurde die Lok umnummeriert auf 011 056-9. Drei Jahre später erfolgte die Ausmusterung in Rheine, wo sie als Denkmallokomotive aufgestellt wurde (zweites Bild).

Ende der 80er wurde sie als Leihgabe ins Betriebswerk Darmstadt Kranichstein überstellt, wo sie heute noch zu besichtigen ist (siehe drittes Bild; Bahnwelt Darmstadt-Kranichstein; https://www.bahnwelt.de/)

Märklin hat das Modell zwischen 1991 und 1995 unter der Nummer 3390 gebaut.

Mein Exemplar war beim Eintreffen total verharzt und bewegungsunfähig. Der Vorbesitzer hatte zwar versucht mit viel Öl die Maschine in Gang zu bringen, war aber offensichtlich nicht erfolgreich: Außer einem Brummen aus dem Tender, wo die Elektronik bei dem Modell untergebracht ist, machte die Lok keinen Mucks. Erst nach Lösen des Gestänges waren die blockierenden Treibachsen als Problem auszumachen.
Jetzt rennt sie wieder, wie ihr großes Vorbild zu seinen besten Zeiten.

23 014

heute stelle ich mein nächstes Restaurierungsprojekt vor:

Am Bahnhof von Wolfistadt vorgefahren ist eine 23 014 DA800, die Märklin unter der Nummer 3005 von 1954 bis 1956 fertigte (danach entfiel das DA800).
Die Lok ist in einem recht ramponierten Zustand,
aber sie läuft. Deshalb werde ich sie warten und
wieder etwas aufhübschen (ein „Nachher-Bild“ liefere ich dann nach.

Die Vorlage für diese Lok wurde 1951 von Henschel gebaut und von der DB in Betrieb genommen und fuhr bis 1974 – wie ihre zahlreichen Schwestern – hauptsächlich im Personen- und Schnellzugverkehr. Sie wurde 1968 umnummeriert zu 23 014-4. Die beiden alten Bilder zeigen sie jeweils einmal in der Zeit vor und nach 1968.
Märklin war da mit der Modellveröffentlichung 1954 zeitlich schon sehr nah dran.

Samstag 17.04.2021:

Die 23 014 DA 800 von gestern ist gewartet und gesäubert. Nach der Wartung läuft das Fahrwerk wieder sehr gut. Das Säubern mit Isopropanol dagegen hat die Schrammen and Lackblessuren am Gehäuse nur um so mehr sichtbar gemacht. Hier erstmal ein näherer Blick auf die Gehäusedetails.

Sonntag 18.04.2021:
die alte Dame 23 014 ist gewartet und aufpoliert, jetzt kann sie sich wieder in den Personenzugdienst begeben.

86 578

Die Tenderdampflokomotive 86 578 ist heute am Bahnhof von Wolfistadt zu sehen.

Zwischen 1928 bis 1943 wurden von dieser Baureihe 775 Exemplare gebaut. Die 86 578 war erst 1942 dran und wurde schon 1967 wieder ausgemustert. Ich habe aber ein altes s/w Bild von Ihr in der Ausgabw 11/1993 des Eisenbahn Journals ausgemacht (https://shop.vgbahn.info/…/Vorschau/Vorschau_519311.pdf)

Eine ihrer Schwestern, die 86 333 (bzw. heute geführt unter 86 1333) fährt heute Sonderfahrten (aktuelle Übersicht : http://pressnitztalbahn.com/sonderzugfahrten.html).
Und die 86 457 ist im Museum in Heilbronn zu bewundern (https://www.eisenbahnmuseum-heilbronn.de).


Das Modell wurde von Märklin in der Version 3096.10 zwischen 1982 und 1985 gebaut.

Werk 1 Dampfspeicherlok

Die Werk 1, eine feuerlose Dampflokomotive, war heute in Wolfistadt.

Feuerlos heisst hier keine eigene Dampferzeugung sondern nur ein Dampfspeicher für den Antrieb. Für Betriebe, die über eine eigene Dampferzeugung für Prozesszwecke verfügen, ist diese Bauart für den Werksschienenverkehr eine kostengünstige Variante. So werden aktuell zum Beispiel noch im GKM in Mannheim die Brennstoffe des Kraftwerks mit mehreren solchen Loks verschoben (3. und 4. Bild).

Bei der Kantine ist eine der Loks als Denkmallok aufgestellt.
Auch im Technikmuseum in Speyer gibt es eine Dampfspeicherlok zu sehen (sh. letzten beiden Bilder).

E 44 039 und E 144 021-3

Heute mal zwei Loks aus der gleichen Baureihe, aber in zwei verschiedenen Zeiträumen dargestellt und aus zwei verschiedenen Modellgenerationen.

Die E 44 039 von Märklin (3011.01; SET 800; 1.Bild) von 1954/55 zeigt eine BR E44 Elektrolokomotive, die ca. 1936 gebaut wurde und bis 1968 unter dieser Nummer und Lackierung betrieben wurden.
Die Maschinen, die in der Bundesrepublik den Krieg „überlebt“ haben, wurden 1968 auf 144 … umnummeriert. Zwei der Lokomotiven wurden auch auf das neue Farbprofil der DB umlackiert und so noch bis 1983 betrieben.

Darunter die E 144 021-3, die das Modell von Primex von 1989 darstellt (aus der Güterzugpackung 2702; 2.Bild).
Ein paar Bilder von den jeweiligen Vorbildern bzw. deren Schwestern habe ich auch noch zu bieten.

Eine schöne Zusammenfassung der Geschichte der E 44 gibt es auf Wikipedia und bei https://lok-magazin.de/les…/e-44muster-zuverlaessigkeit…

Gt 2×4/4 5766

Eine schwere Dampflok, Bauart Mallet, Gt 2×4/4 der Königlich Bayerischen Staats-Bahn (später als Baureihe 96 bezeichnet) am Bahnhof von Wolfistadt.

Hier ein Modell von Rivarossi das seit Ende der 80er für Betrieb auf Märklin Anlagen gebaut wurde.

Das Original mit der Betriebsnummer 5766 wurde 1922 gebaut und in Betrieb genommen, später bei der Reichsbahn umnummeriert zu 96 016 und 1948 ausgemustert.
Das Besondere an der Mallet-Lok sind die zwei im Verbund arbeitenden vierfach gekuppelten Fahrwerke, das hintere starr im Lokrahmen verankert, das vordere mit einem Zapfen beweglich aufgehängt.
Ein Originalfoto der 5766 habe ich nicht gefunden,
aber eines von der „jüngeren Schwester“ 5772 nach der Umbenennung auf 96 022 in s/w.

Mein Modell hat unübersehbar einen Gehäuseschaden auf der rechten Seite. Da werde ich auf jeden Fall mal rangehen und „kaschieren“ und evtl. vorher noch etwas passender verkleben.

Aber abgesehen davon läuft die italienische Dame 1A

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