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Schlagwort: Wolfistadt (Seite 7 von 9)

86 578

Die Tenderdampflokomotive 86 578 ist heute am Bahnhof von Wolfistadt zu sehen.

Zwischen 1928 bis 1943 wurden von dieser Baureihe 775 Exemplare gebaut. Die 86 578 war erst 1942 dran und wurde schon 1967 wieder ausgemustert. Ich habe aber ein altes s/w Bild von Ihr in der Ausgabw 11/1993 des Eisenbahn Journals ausgemacht (https://shop.vgbahn.info/…/Vorschau/Vorschau_519311.pdf)

Eine ihrer Schwestern, die 86 333 (bzw. heute geführt unter 86 1333) fährt heute Sonderfahrten (aktuelle Übersicht : http://pressnitztalbahn.com/sonderzugfahrten.html).
Und die 86 457 ist im Museum in Heilbronn zu bewundern (https://www.eisenbahnmuseum-heilbronn.de).


Das Modell wurde von Märklin in der Version 3096.10 zwischen 1982 und 1985 gebaut.

Werk 1 Dampfspeicherlok

Die Werk 1, eine feuerlose Dampflokomotive, war heute in Wolfistadt.

Feuerlos heisst hier keine eigene Dampferzeugung sondern nur ein Dampfspeicher für den Antrieb. Für Betriebe, die über eine eigene Dampferzeugung für Prozesszwecke verfügen, ist diese Bauart für den Werksschienenverkehr eine kostengünstige Variante. So werden aktuell zum Beispiel noch im GKM in Mannheim die Brennstoffe des Kraftwerks mit mehreren solchen Loks verschoben (3. und 4. Bild).

Bei der Kantine ist eine der Loks als Denkmallok aufgestellt.
Auch im Technikmuseum in Speyer gibt es eine Dampfspeicherlok zu sehen (sh. letzten beiden Bilder).

E 44 039 und E 144 021-3

Heute mal zwei Loks aus der gleichen Baureihe, aber in zwei verschiedenen Zeiträumen dargestellt und aus zwei verschiedenen Modellgenerationen.

Die E 44 039 von Märklin (3011.01; SET 800; 1.Bild) von 1954/55 zeigt eine BR E44 Elektrolokomotive, die ca. 1936 gebaut wurde und bis 1968 unter dieser Nummer und Lackierung betrieben wurden.
Die Maschinen, die in der Bundesrepublik den Krieg „überlebt“ haben, wurden 1968 auf 144 … umnummeriert. Zwei der Lokomotiven wurden auch auf das neue Farbprofil der DB umlackiert und so noch bis 1983 betrieben.

Darunter die E 144 021-3, die das Modell von Primex von 1989 darstellt (aus der Güterzugpackung 2702; 2.Bild).
Ein paar Bilder von den jeweiligen Vorbildern bzw. deren Schwestern habe ich auch noch zu bieten.

Eine schöne Zusammenfassung der Geschichte der E 44 gibt es auf Wikipedia und bei https://lok-magazin.de/les…/e-44muster-zuverlaessigkeit…

Gt 2×4/4 5766

Eine schwere Dampflok, Bauart Mallet, Gt 2×4/4 der Königlich Bayerischen Staats-Bahn (später als Baureihe 96 bezeichnet) am Bahnhof von Wolfistadt.

Hier ein Modell von Rivarossi das seit Ende der 80er für Betrieb auf Märklin Anlagen gebaut wurde.

Das Original mit der Betriebsnummer 5766 wurde 1922 gebaut und in Betrieb genommen, später bei der Reichsbahn umnummeriert zu 96 016 und 1948 ausgemustert.
Das Besondere an der Mallet-Lok sind die zwei im Verbund arbeitenden vierfach gekuppelten Fahrwerke, das hintere starr im Lokrahmen verankert, das vordere mit einem Zapfen beweglich aufgehängt.
Ein Originalfoto der 5766 habe ich nicht gefunden,
aber eines von der „jüngeren Schwester“ 5772 nach der Umbenennung auf 96 022 in s/w.

Mein Modell hat unübersehbar einen Gehäuseschaden auf der rechten Seite. Da werde ich auf jeden Fall mal rangehen und „kaschieren“ und evtl. vorher noch etwas passender verkleben.

Aber abgesehen davon läuft die italienische Dame 1A

01 097

Eine Fleischmann BR 01 war schon da, heute ist die Märklin Schnellzug-Dampflokomotive 01 097 in Wolfistadt.

Die Vorlage dieser Modell-Lok wurde 1931 in Betrieb genommen und 1959 ausgemustert ( Quelle dampflokomotivarchiv.de ); siehe s/w Bild.


Märklin hat das Modell von 1960 – 1980 in verschiedenen leichte abgewandelten Versionen angeboten.

Hier im Bild handelt es sich wohl um die Version 3048.4, die ab 1965 keinen Handhebel für den Fahrtrichtungswechsel mehr hatte.
Die Radschürzen am Tender sehen sehr nach billigem Plastik aus … daran muss ich noch arbeiten. Das sollte nach der Patinierung/Alterung aber nicht mehr zu sehen sein. Ich poste dann nochmal einen Update.

EP 3/6 20102

Eine EP 3/6 der Kaiserlichen Bayrischen Staatsbahn ist heute in Wolfistadt zu sehen.

Das Modell mit der Betriebsnummer 20102 wurde von Märklin 1999 bis 2000 für das System Delta Digital gebaut, läuft aber auch einwandfrei analog.

Ob ihre Vorlage je so schön farblich gestaltet war, konnte ich nicht herausfinden/nachweisen. Das historische Bild (s/w), das ich finden konnte weist jedenfalls eine wesentlich schlichtere Färbung auf.
Vier Lokomotiven dieses Typs wurden 1914/1915 gebaut und waren bis 1927 auf der Strecke Freilassing – Berchtesgaden im Personenverkehr eingesetzt. Bis 1943 waren sie nach Umnummerierung zu E 36 nn auf anderen Strecken unterwegs.

Zwei von Ihnen wurden umgebaut zu Schneepflügen und taten so noch Dienst bis Ende der 1970er (siehe 3. Bild).

V 200 027

Ein weiterer Klassiker von Märklin steht am Bahnhof von Wolfistadt: eine V200 Dieselhydraulische Lok. Konkret die Version von 1966 ohne den Aufdruck „Deutsche Bundesbahn“ aber mit erhabener Betriebsnummer V 200 027 und erhabenem DB Logo (und ohne Märklin Logo).

Die Baureihe V 200 wurde zwischen 1953 und 1959 gebaut und von der DB bis 1984 eingesetzt. Einige wurden nach der Ausmusterung unter anderem nach Italien verkauft, wo sie nach Umrüstung zum Teil noch heute ihre Dienste im Güterverkehr tun (https://www.wikiwand.com/en/DB_Class_V_200).

Im Technik-Museum Speyer befinden sich zwei Loks dieser Baureihe: die 220 058-2 und die 220 071-5

38 3553

die Humboldt 1664 (DB Baureihe 38) besucht Wolfistadt.

Märklin hat dieses Modell ab 1977 bis 1988 mit der Betriebsnummer 38 3553 gebaut, ausgestattet mit den hohen Wagner Windleitblechen (später gab es ein Modell mit den schmalen Witte Windleitblechen mit der Betriebsnummer 038 772-0).

Das Original wurde 1921 als Nummer 1664 von Humbold gebaut, 1925 wurde sie umnummeriert auf 38 3553 (siehe 1. s/w Foto) und 1968 nochmal auf 038 553-4 (siehe 2. s/w Foto) . 1972 wurde sie ausgemustert.

Eine ihrer Schwestern, die 38 2383 steht im Deutschen Dampflokomotiven Museum in Neuenmarkt.
Sinn und Wirkungsweise der Windleitbleche und die unterschiedlichen Bautypen erklärt Wikipedia ganz gut https://de.wikipedia.org/wiki/Windleitblech

89 028

es geht noch weiter mit der Dampftenderlokomotive BR 89:
Von 1959 bis 1962 baute Märklin die Lokomotive mit Aufschrift Nr. 3000 und der Betriebsnummer 89 028. Sie hatte aber immernoch den Handhebel zum Schalten der Fahrtrichtung (siehe Bild 1 und 2).

Erst ab 1963 entfiel der Handhebel und die Lok erhielt wieder die Betriebsnummer 89 005 bzw. ab 1968 die Betriebsnummer 89 006 (siehe Bild 3 und 4). Diese hatten nun auch den Aufdruck „DB“ statt der Märklinnummer 3000 auf der Seite, obwohl diese Loks real nie unter dem Zeichen gefahren sind.

E 91 102

die E 91 102 der Deutschen Reichsbahn hat heute den Weg nach Wolfistadt gefunden. Muss aber erstmal in das Betriebswerk zur Umrüstung von Gleichstrom auf Wechselstrom.

Sie ist zwar ein Märklin Modell, aber aus der Hamo-Produktserie, mit der Märklin versuchte den Gleichstrommarkt zu bedienen.
Freitag 23.04.2021:

Die E 91 ist weiter zerlegt.
AC fähiger Decoder ist bestellt, Schleifer hab ich im Vorrat.
Ich berichte vom Umbau, wenn der Decoder da ist.

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