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Schlagwort: Dampflokomotive (Seite 6 von 7)

23 014

heute stelle ich mein nächstes Restaurierungsprojekt vor:

Am Bahnhof von Wolfistadt vorgefahren ist eine 23 014 DA800, die Märklin unter der Nummer 3005 von 1954 bis 1956 fertigte (danach entfiel das DA800).
Die Lok ist in einem recht ramponierten Zustand,
aber sie läuft. Deshalb werde ich sie warten und
wieder etwas aufhübschen (ein „Nachher-Bild“ liefere ich dann nach.

Die Vorlage für diese Lok wurde 1951 von Henschel gebaut und von der DB in Betrieb genommen und fuhr bis 1974 – wie ihre zahlreichen Schwestern – hauptsächlich im Personen- und Schnellzugverkehr. Sie wurde 1968 umnummeriert zu 23 014-4. Die beiden alten Bilder zeigen sie jeweils einmal in der Zeit vor und nach 1968.
Märklin war da mit der Modellveröffentlichung 1954 zeitlich schon sehr nah dran.

Samstag 17.04.2021:

Die 23 014 DA 800 von gestern ist gewartet und gesäubert. Nach der Wartung läuft das Fahrwerk wieder sehr gut. Das Säubern mit Isopropanol dagegen hat die Schrammen and Lackblessuren am Gehäuse nur um so mehr sichtbar gemacht. Hier erstmal ein näherer Blick auf die Gehäusedetails.

Sonntag 18.04.2021:
die alte Dame 23 014 ist gewartet und aufpoliert, jetzt kann sie sich wieder in den Personenzugdienst begeben.

86 578

Die Tenderdampflokomotive 86 578 ist heute am Bahnhof von Wolfistadt zu sehen.

Zwischen 1928 bis 1943 wurden von dieser Baureihe 775 Exemplare gebaut. Die 86 578 war erst 1942 dran und wurde schon 1967 wieder ausgemustert. Ich habe aber ein altes s/w Bild von Ihr in der Ausgabw 11/1993 des Eisenbahn Journals ausgemacht (https://shop.vgbahn.info/…/Vorschau/Vorschau_519311.pdf)

Eine ihrer Schwestern, die 86 333 (bzw. heute geführt unter 86 1333) fährt heute Sonderfahrten (aktuelle Übersicht : http://pressnitztalbahn.com/sonderzugfahrten.html).
Und die 86 457 ist im Museum in Heilbronn zu bewundern (https://www.eisenbahnmuseum-heilbronn.de).


Das Modell wurde von Märklin in der Version 3096.10 zwischen 1982 und 1985 gebaut.

Werk 1 Dampfspeicherlok

Die Werk 1, eine feuerlose Dampflokomotive, war heute in Wolfistadt.

Feuerlos heisst hier keine eigene Dampferzeugung sondern nur ein Dampfspeicher für den Antrieb. Für Betriebe, die über eine eigene Dampferzeugung für Prozesszwecke verfügen, ist diese Bauart für den Werksschienenverkehr eine kostengünstige Variante. So werden aktuell zum Beispiel noch im GKM in Mannheim die Brennstoffe des Kraftwerks mit mehreren solchen Loks verschoben (3. und 4. Bild).

Bei der Kantine ist eine der Loks als Denkmallok aufgestellt.
Auch im Technikmuseum in Speyer gibt es eine Dampfspeicherlok zu sehen (sh. letzten beiden Bilder).

Gt 2×4/4 5766

Eine schwere Dampflok, Bauart Mallet, Gt 2×4/4 der Königlich Bayerischen Staats-Bahn (später als Baureihe 96 bezeichnet) am Bahnhof von Wolfistadt.

Hier ein Modell von Rivarossi das seit Ende der 80er für Betrieb auf Märklin Anlagen gebaut wurde.

Das Original mit der Betriebsnummer 5766 wurde 1922 gebaut und in Betrieb genommen, später bei der Reichsbahn umnummeriert zu 96 016 und 1948 ausgemustert.
Das Besondere an der Mallet-Lok sind die zwei im Verbund arbeitenden vierfach gekuppelten Fahrwerke, das hintere starr im Lokrahmen verankert, das vordere mit einem Zapfen beweglich aufgehängt.
Ein Originalfoto der 5766 habe ich nicht gefunden,
aber eines von der „jüngeren Schwester“ 5772 nach der Umbenennung auf 96 022 in s/w.

Mein Modell hat unübersehbar einen Gehäuseschaden auf der rechten Seite. Da werde ich auf jeden Fall mal rangehen und „kaschieren“ und evtl. vorher noch etwas passender verkleben.

Aber abgesehen davon läuft die italienische Dame 1A

01 097

Eine Fleischmann BR 01 war schon da, heute ist die Märklin Schnellzug-Dampflokomotive 01 097 in Wolfistadt.

Die Vorlage dieser Modell-Lok wurde 1931 in Betrieb genommen und 1959 ausgemustert ( Quelle dampflokomotivarchiv.de ); siehe s/w Bild.


Märklin hat das Modell von 1960 – 1980 in verschiedenen leichte abgewandelten Versionen angeboten.

Hier im Bild handelt es sich wohl um die Version 3048.4, die ab 1965 keinen Handhebel für den Fahrtrichtungswechsel mehr hatte.
Die Radschürzen am Tender sehen sehr nach billigem Plastik aus … daran muss ich noch arbeiten. Das sollte nach der Patinierung/Alterung aber nicht mehr zu sehen sein. Ich poste dann nochmal einen Update.

38 3553

die Humboldt 1664 (DB Baureihe 38) besucht Wolfistadt.

Märklin hat dieses Modell ab 1977 bis 1988 mit der Betriebsnummer 38 3553 gebaut, ausgestattet mit den hohen Wagner Windleitblechen (später gab es ein Modell mit den schmalen Witte Windleitblechen mit der Betriebsnummer 038 772-0).

Das Original wurde 1921 als Nummer 1664 von Humbold gebaut, 1925 wurde sie umnummeriert auf 38 3553 (siehe 1. s/w Foto) und 1968 nochmal auf 038 553-4 (siehe 2. s/w Foto) . 1972 wurde sie ausgemustert.

Eine ihrer Schwestern, die 38 2383 steht im Deutschen Dampflokomotiven Museum in Neuenmarkt.
Sinn und Wirkungsweise der Windleitbleche und die unterschiedlichen Bautypen erklärt Wikipedia ganz gut https://de.wikipedia.org/wiki/Windleitblech

89 028

es geht noch weiter mit der Dampftenderlokomotive BR 89:
Von 1959 bis 1962 baute Märklin die Lokomotive mit Aufschrift Nr. 3000 und der Betriebsnummer 89 028. Sie hatte aber immernoch den Handhebel zum Schalten der Fahrtrichtung (siehe Bild 1 und 2).

Erst ab 1963 entfiel der Handhebel und die Lok erhielt wieder die Betriebsnummer 89 005 bzw. ab 1968 die Betriebsnummer 89 006 (siehe Bild 3 und 4). Diese hatten nun auch den Aufdruck „DB“ statt der Märklinnummer 3000 auf der Seite, obwohl diese Loks real nie unter dem Zeichen gefahren sind.

89 005

heute am Bahnhof von Wolfistadt:

die mit ca. 6 Millionen wohl als Modell am häufigsten gebaute / verkaufte Dampftenderlokomotive BR 89.
Märklin hat davon mehrere Varianten im Laufe der Zeit gebaut.
Hier ist die älteste zu sehen, gebaut zwischen 1953 und 1956
mit Betriebsnummer 89 005 und der Märklinnummer CM 800.
Die Fahrtrichtung war bei dieser noch per Handhebel umschaltbar,
zwischen Vorwärts und Rückwärts gab es jeweils noch eine Richtung „nur Licht“.

Die Vorlage für dieses Modell
wurde 1935 gebaut und tat ihren Dienst bis 1962
für die Deutsche Reichsbahn.
Bis 1968 wurde sie noch für Verschiebearbeiten genutzt
und danach verschrottet.

Ihre Schwester 89 008 (siehe 3. Bild) ist seit 1992
bei MEFS – Mecklenburgische Eisenbahnfreunde Schwerin e.V. zu bewundern.

012 081-6

das Vorbild der 012 081-6, die heute in Wolfistadt stand, hat eine bewegte Geschichte.

Von 1940 – 1949 fuhr sie mit Kohle unter der Betriebsnummer 01 1081 und hatte eine windschnittige Verkleidung (siehe 2. Bild).

Diese Verkleidung wurde 1949 entfernt und es erfolgt ein Kesselumbau. 1957 wurde sie dann noch auf Ölverfeuerung umgerüstet (gut zu erkennen am Tender).
Erst 1968 wurde sie umnummeriert auf 012 081-6 (siehe 3. Bild).

Nach ihrer Stilllegung 1975 wurde sie an privat verkauft und war als Leihgabe in verschiedenen Ausstellungen zu sehen. Aktuell ist sie im Bahnpark Augsburg wo sie im alten Ringlokschuppen zu sehen ist.
Das Modell wurde unter der Nummer 3310 von Märklin zwischen 1984 – 1998 verkauft.

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