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Schlagwort: Märklin (Seite 6 von 8)

050 082-7

Wir bleiben bei den Güterloks UND bei den Einheitsloks: Die 050 082-7 ist heute in Wolfistadt.

Ein Märklinmodell das in der Variante unter der Nr. 3084 von 1974-1978 vertrieben wurde.

Das Original wurde 1939 unter der Nummer 50 082 in den DIenst der Reichsbahn genommen und fuhr bis 1968 unter dieser Betriebsnummer (sh. s/w Bild), danach noch bis 1977 unter der Nummer, die das Modell von Märklin trägt.
Die Baureihe 50 war mit über 3000 gebauten Exemplaren sehr gängig. Über 2000 Exemplare gingen am 1945 an die Deutsche Bahn, wo sie zum Teil bis 1977 eingesetzt wurden.
Das Konzept der EInheitsloks sieht vor, daß nach überwiegend einheitlichen Baugrundsätzen und mit universell verwendbaren Baugruppen konzipiert wurde. Das machte die Konzeption einer neuen Baureihe erheblich kostengünstiger.
Von dieser Baureihe sind noch einige erhalten.

Unter anderem die 50 001 als Denkmallokomotive im Technikmuseum Berlin und die 50 685 im Technikmuseum Speyer.

41 046 und 41 334

Heute am Bahnhof von Wolfistadt die 41 046 und die 41 334.

Beide Modelle sind von Märklin, die 41 334 als analoges Modell von 1978 (3082) , die 41 046 als frühes „Delta Digital“ Modell von 1996 (Güterzug-Set 29605).

Außer der Digitalisierung wurden am Modell selbst noch ein paar kleine Änderungen vorgenommen, was für mich die 41 046 etwas „schöner“ erscheinen lässt. So ist an der 41 334 ein Teil des Steuergestänges als Draht ausgeführt, an der neueren 41 046 dagegen als solides Gestängeelement.

Im Original wurde die Baureihe 41 zwischen 1937 und 1941 in großer Stückzahl (366) als schnelle Güterlokomotive gebaut und von der DB bis in die 70er Jahre betrieben.

Von dieser Baureihe sind noch einige erhalten (16 ?), unter anderem ist die 41 113 im Technikmuseum in Sinsheim zu sehen.


die 41 334 (Märklin 3082) auf dem Laufband 😉

89 066

Heute mal wieder eine ganz alte Dame am Bahnhof von Wolfistadt: die 89 066.

Unter der BR 89 wurden verschiedene Rangierloks zusammengefasst. Hier eine Preussische T8 von 1908, von deren Bauart 100 Stk für die Preussichen Staatseisenbahnen gebaut wurden. Erst beim Übergang an die Deutsche Reichsbahn erfolgte die Nummerierung als 89 001 – 89 078, da waren schon 22 anderweitig verkauft. Auch der Rest ging bald danach an verschiedene Privatbahnen. Sechs davon kamen wieder zur Reichsbahn zurück und eine davon tat bis 1965 noch für die DB ihre Dienste.

Erhalten ist heute noch die 89 1004 (mutmaßlich die ehemalige 89 066) im DB Museum Halle (siehe die beiden s/w Bilder).

Das oben gezeigte Modell (3104) von Märklin wurde zwischen 1980 und 1986 gefertigt.

E 32 103

die E 32 103 aus der Baureihe E 32 (ursprünglich „bayrische EP2“) war heute auf dem Bahnhof von Wolfistadt zu sehen.

Das Modell wurde von Roco zwischen 1980–1986 unter der Nr. 4145A als Wechselstrom-Version für Märklinbahnen verkauft.

Das Original wurde1925 gebaut und in Betrieb genommen mit der Nummer E 32 18. 1936 wurde das Getriebe umgebaut zu Gunsten einer höheren Maximalgeschwindigkeit (von 75km/h auf max. 90km/h) und lief
ab da unter der Betriebsnummer E 32 103 (siehe 2.Bild).

1968 beim Übergang zur DB wurde sie umnummeriert zu 132 103-3 und schliesslich 1972 in München ausgemustert.
Besonderheit dieser Baureihe ist der Schrägstangenantrieb,
der auf dem Bild vom Modell sehr gut zu sehen ist.

Eine der Baureihen Schwestern, die E 32 27, ist noch als Ausstellungsstück im Eisenbahnmuseum Bochum zu sehen (sh. 3. und 4. Bild)

18 478

Heute wieder ein Klassiker in Wolfistadt, die bayrische S 3/6 mit der Betriebsnummer 18 478, die sie 1926 bei der Übernahme durch die Deutschen Reichsbahn bekam.

Das Original wurde 1918 gebaut und als Nr. 3673 in Betrieb genommen.
Die Baureihe S 3/6 hatte ein Vierzylinder-Verbundtriebwerk und
für den Schnellzugdienst eine Radhöhe von 1870mm.

Nach ihrer Ausmusterung in den Sechzigern hatte die 3673/18 478 eine wechselvolle Geschichte: sollte in der Schweiz verschrottet werden, wurde von einem Privatier „gerettet“, mehrfach renoviert, einmal auch gesponsort von Märklin (Bild 3) und ist heute wieder betriebsbereit im Bayerischen Eisenbahnmuseum in Nördlingen (Bild 4).

Ich hab noch keine Lokomotive recherchiert, die den Luxus bot zwei eigene Portrait-Filmchen in YouTube (https://www.youtube.com/watch?v=bCBKRNK4DDM, https://www.youtube.com/watch?v=VtYtbEBtrOU) und einen eigenen Abschnitt in der WikiPedia (https://de.wikipedia.org/wiki/Bayerische_S_3/6#18_478) zu haben.

Das Modell von Märklin wurde unter der Nummer 3093 zwischen 1974 und 1976 gebaut. Natürlich gibt/gab es das Modell von Märklin auch in dem selbstgesponsorten blaugrau (Nr 37186) und im klassischen grün (Nr 3092 oder 37182).

Ae 3/6 II 10460

Heute mal eine E-Lok in Wolfistadt: die 10460 aus der Reihe Ae 3/6 II der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB).

Das Modell stammt wahrscheinlich aus den 60ern. Wurde Anfang der 80er zwar nochmal aufgelegt, dann aber mit bräunlicher Färbung der Dachkanten.

Das Original wurde in 1921 bis 1926 für die elektrifizierten Bahnstrecken der SBB gebaut und bis in die 70er Jahre betrieben. Die Schwesterlok 10439 (siehe 2. Bild) wird (als einzige aus der Baureihe) heute noch für Sonderfahrten eingesetzt.

Eine Besonderheit an dieser Baureihe ist der Stangenantrieb (siehe auch 3.Bild in s/w), der – unter anderem – das Schleudern einzelner Antriebsräder unterdrückt, aber für höhere Geschwindigkeiten eher ungeeignet ist. Später wurde der Stangenantrieb deshalb nur noch bei Rangierlokomotiven eingesetzt.

44 690

Heute mal etwas für die Freunde schwerer Güterloks: Die 44 690 steht am Bahnhof von Wolfistadt.

Das Original wurde 1941 gebaut und in Betrieb genommen. 1950 nach einem Unfall abgestellt und 1954 ausgemustert.
Eine Güterlok mit einer Eigenmasse von 110t, für die Beförderung von Güterzügen bis 1.200 Tonnen auf Mittelgebirgsstrecken und bis 600 Tonnen auf Steilrampen (siehe die beiden s/w Fotos).

Die Baureihe wurde schon seit 1929 gebaut. Teilweise wurden die Maschinen auf Ölbetrieb umgebaut (und dabei von BR 44 auf BR 43 umnummeriert).

Das Modell von Märklin wurde von 1955-1957 gebaut (zu erkennen an der Kennzeichnung GN800 auf der rechten Seite des Führerhauses).
Das Modell hat auf der rechten Seite vorne auch noch den Hebel für den manuellen Fahrtrichtungswechsel, also noch richtig analog 😉

Wie bei nahezu allen Klassikern legt Märklin aber immer wieder eine neue Maschine der Baureihe auf, so zuletzt 2020 die 44 1374 – natürlich digital und mit sound unter der Bestellnummer 39881.

011 056-9

Heute wieder eine Schnellzuglok zu Besuch in Wolfistadt, die 011 056-9.

Ihr Dampflokdasein startete ihr Vorbild 1940 als 01 1056 mit Stromlinienverkleidung und Höchstgeschwindigkeiten von 150km/h.

Da auf dem schlechten Nachkriegsschienennetz die Geschwindigkeit nicht gefahren werden konnte, entfernte man die Stromlinienverkleidung. Wegen Problemen mit Kesselrissen wurden fast alle Loks dieser Baureihe (BR 01.10) um 1954 mit neuen Kesseln ausgerüstet. 1968 wurde die Lok umnummeriert auf 011 056-9. Drei Jahre später erfolgte die Ausmusterung in Rheine, wo sie als Denkmallokomotive aufgestellt wurde (zweites Bild).

Ende der 80er wurde sie als Leihgabe ins Betriebswerk Darmstadt Kranichstein überstellt, wo sie heute noch zu besichtigen ist (siehe drittes Bild; Bahnwelt Darmstadt-Kranichstein; https://www.bahnwelt.de/)

Märklin hat das Modell zwischen 1991 und 1995 unter der Nummer 3390 gebaut.

Mein Exemplar war beim Eintreffen total verharzt und bewegungsunfähig. Der Vorbesitzer hatte zwar versucht mit viel Öl die Maschine in Gang zu bringen, war aber offensichtlich nicht erfolgreich: Außer einem Brummen aus dem Tender, wo die Elektronik bei dem Modell untergebracht ist, machte die Lok keinen Mucks. Erst nach Lösen des Gestänges waren die blockierenden Treibachsen als Problem auszumachen.
Jetzt rennt sie wieder, wie ihr großes Vorbild zu seinen besten Zeiten.

23 014

heute stelle ich mein nächstes Restaurierungsprojekt vor:

Am Bahnhof von Wolfistadt vorgefahren ist eine 23 014 DA800, die Märklin unter der Nummer 3005 von 1954 bis 1956 fertigte (danach entfiel das DA800).
Die Lok ist in einem recht ramponierten Zustand,
aber sie läuft. Deshalb werde ich sie warten und
wieder etwas aufhübschen (ein „Nachher-Bild“ liefere ich dann nach.

Die Vorlage für diese Lok wurde 1951 von Henschel gebaut und von der DB in Betrieb genommen und fuhr bis 1974 – wie ihre zahlreichen Schwestern – hauptsächlich im Personen- und Schnellzugverkehr. Sie wurde 1968 umnummeriert zu 23 014-4. Die beiden alten Bilder zeigen sie jeweils einmal in der Zeit vor und nach 1968.
Märklin war da mit der Modellveröffentlichung 1954 zeitlich schon sehr nah dran.

Samstag 17.04.2021:

Die 23 014 DA 800 von gestern ist gewartet und gesäubert. Nach der Wartung läuft das Fahrwerk wieder sehr gut. Das Säubern mit Isopropanol dagegen hat die Schrammen and Lackblessuren am Gehäuse nur um so mehr sichtbar gemacht. Hier erstmal ein näherer Blick auf die Gehäusedetails.

Sonntag 18.04.2021:
die alte Dame 23 014 ist gewartet und aufpoliert, jetzt kann sie sich wieder in den Personenzugdienst begeben.

86 578

Die Tenderdampflokomotive 86 578 ist heute am Bahnhof von Wolfistadt zu sehen.

Zwischen 1928 bis 1943 wurden von dieser Baureihe 775 Exemplare gebaut. Die 86 578 war erst 1942 dran und wurde schon 1967 wieder ausgemustert. Ich habe aber ein altes s/w Bild von Ihr in der Ausgabw 11/1993 des Eisenbahn Journals ausgemacht (https://shop.vgbahn.info/…/Vorschau/Vorschau_519311.pdf)

Eine ihrer Schwestern, die 86 333 (bzw. heute geführt unter 86 1333) fährt heute Sonderfahrten (aktuelle Übersicht : http://pressnitztalbahn.com/sonderzugfahrten.html).
Und die 86 457 ist im Museum in Heilbronn zu bewundern (https://www.eisenbahnmuseum-heilbronn.de).


Das Modell wurde von Märklin in der Version 3096.10 zwischen 1982 und 1985 gebaut.

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