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Schlagwort: E-Lokomotive (Seite 1 von 2)

191 099-1

Die 191 099-1 macht Station in Wolfistadt.

Das analog Modell wurde von Märklin unter der ArtikelNr. 3329 zwischen 1986 und 1989 gebaut.

Seine Vorlage wurde als „bayrische E 91“ im Jahr 1929 gebaut und mit der Nummer E 91 99 in Betrieb genommen (sh. E 91 96 auf s/w Foto von 1932). 1968-1975 trug sie die Nummer 191 099-1, die auch das Modell zeigt (siehe 3. Foto von 1977).

1975 wurde sie als letzte der 34 Baureihenschwestern ausgemustert
und ging an das DB Museum Nürnberg. Nach Reparatur mit Ersatzteilen der 191 100 fuhr sie einige Museumsfahrten, musste aber bald wegen Lagerschaden wieder abgestellt werden. Aktuell steht sie im Aussenbereich des DB Museums in Nürnberg (sh. 4. und 5. Foto).

Das Modell kostete damals schon 378 DM (1986 !). Das jüngste Märklin Modell der Baureihe E 91 (37294) liegt bei ca. 400 € (MHI Modell von 2015; Digital mit Sound).

DÜWAG GT8 3127

Wolfistadt bekommt Straßenbahn.

Die alten Kölner Straßenbahnen vom Typ DÜWAG GT8 (8-Achser mit zwei Gelenken) wurden 1968-1971 gebaut und in Betrieb genommen.

Sie prägten mit Ihrer Farbgebung (ursprünglich in beige

und ab den 80er Jahren in rot-weiß; 3. und 4. Bild) und den Werbeflächen das Stadtbild über das Jahr 2000 hinaus. Die letzte wurde 2006 von der KVB ausgemustert. Ein Exemplar (Nr 3764) steht im Museum der Kölner Verkehrsbetriebe.

60 Exemplare wurden nach Ihrer Außerdienststellung in Köln an die türkische Stadt Konya verkauft und verrichteten dort bis 2014 ihren Dienst (5. Bild; dann wurden sie von modernen Nierderflurwagen von Skoda abgelöst).

Für 20 dieser Maschinen war dann aber immernoch nicht Schluss, sie wurden nach Sarajewo verkauft (6. Bild).
Das Modell 8504A von Roco ist für Gleichstrom und analoge Steuerung gebaut und stammt aus dem Jahr 1981. Ich habe also einen Schleifer angebracht und einen ESU Decoder eingebaut (Bilder 7 bis 9), damit die Maschine auf meiner analogen Wechselstrombahn laufen kann und später auch mal digital angesteuert werden kann.

Außerdem habe ich ein paar Fahrgäste an Bord gebracht.

152 034-5

Eine E-Lok der Bauart bayrische EP 5 später Baureihe 52 bzw 152 steht heute am Bahnhof Wolfistadt.

Dargestellt in ihrer DB-Zeit in grün mit der Nummer 152 034-5. Das Modell wurde von Märklin zwischen 1983 und 1994 hergestellt (Art.Nr. 3366).
Das Original wurde 1925 bei J.A.Maffei in München gebaut und in Betrieb genommen als Lok Nr. (EP 5) 21 534. Schon 2 Jahre später ging sie an die Deutsche Reichsbahn und erhielt die Nummer (E) 52 34. 1968-1978 fuhr sie für die DB unter der Nummer E 152 034-5.

Seit 1978 ist sie – wieder mit der Nummer EP 5 21 534 – als Museumslok an verschiedenen DB Museumsstandorten zu sehen, aktuell in Nürnberg.
1970-1978, die letzten 8 Jahre vor der Ausmusterung, wurde die Lok schon nicht mehr im Verkehr eingesetzt, sondern als stationäre Heizlok. So war sie – kleines lokales Highlight – von Nov. 1970 bis Aug.1971 am Bahnhof Worms eingesetzt um abgestellte Reisewaggons für den Einsatz vorzuheizen.

Da alle Exemplare dieser Baureihe aus dem Verkehr waren, wurde die Baureihenbezeichnung 152 im Jahr 1996 von der Deutschen Bahn AG wieder für einen neuen Lokomotivtypen verwendet (siehe letztes Bild mit einer aktuellen E-Lokomotive mit der gleichen Nummer)

Mir gefällt an der EP 5 Baureihe (wie an den meisten alten E-Lok-Baureihen) der Antrieb über eine Blindwelle auf Kuppelstangen. Da ist dann wenigsten etwas sichtbar in Bewegung 😉 , im Gegensatz zu den modernen E- und Diesel-Loks.

491 001-4

Erste touristische Aktivitäten in Wolfistadt: der fast vollbesetzte Gläserne Zug macht Halt und die Fahrgäste scheinen sehr interessiert an den Sehenswürdigkeiten.

Der gläserne Zug (Baureihe ET 91) wurde 1935/1936 als reines Ausflugsfahrzeug in zwei Exemplaren in der Heidelberger Waggonfabrik Fuchs gebaut und in München in Betrieb genommen.

Die ET 91 02 wurde noch im Krieg von einer Fliegerbombe zerstört. Die Schwesterlok ET 91 01 erhielt 1968 von der DB die Betriebsnummer DB 491 001-4.

Sie befuhr Strecken in Deutschland, Ösetrreich und der Schweiz.
1995 hatte sie einen Unfall und wurde nicht wieder betriebsbereit gemacht.

Heute ist sie teilweise wiederhergestellt im Bahnpark Augsburg ausgestellt.
Im Laufe der Jahre hatte sie sehr unterschiedliche Lackierungen.

Das Modell in Wolfistadt ist von Roco in den Jahren 1986–1994 unter Best.Nr. 43930 produziert worden und stellt die Lok im hellen Blau der Zeit 1972-1985 dar.

E 70 21

Ein kleines Schmankerl für die E-Lok Begeisterten, die bayrische EG 2 mit der Nummer E 70 21, am Bahnhof von Wolfistadt.

Märklin hat diese Lok (3448) zwischen 1993 und 1997 in blau aufgelegt. Später gab es noch mehrere Varianten in grün.
Die Vorlage für das Modell wurde 1920 genau 2 mal gebaut und unter den Nummern 20221 und 20222 im Güterverkehr auf der Strecke Freilassing–Berchtesgaden in Betrieb genommen.

Bei der Übernahme durch die Reichsbahn 1926 wurden sie umbenannt zu 70 21 und 70 22 und versahen ihren Dienst noch unter der Bundesbahn bis 1951.
Es ist keine der beiden mehr erhalten und es gibt auch nur sehr wenige Fotografien … aber 2 alte Fotos von der Lok auf der Strecke habe ich mal angehängt.

In der Zeitschrift Eisenbahn Journal 2/1993 war ein mehrseitiger Artikel über die Baureihe abgedruckt (https://docplayer.org/43452275-Inhalt-i-if-f-ein…)

Fortschritt E 91

Die E 91 ist mit einem Decoder versehen, der mit Wechselstrom betrieben und angesteuert wird und den vorhandenen Gleichstrommotor und die Lampen/LEDs ansteuert.

Ich habe von ESU den LokPilot 5 DCC/MM/SX/M4, 6-pin für NEM651 (59616) verwendet, konnte auf eBay günstig mehrere davon erstehen.
Jetzt ist sie wieder montiert und läuft sich seelenruhig auf dem Testgleis ein.

E 32 103

die E 32 103 aus der Baureihe E 32 (ursprünglich „bayrische EP2“) war heute auf dem Bahnhof von Wolfistadt zu sehen.

Das Modell wurde von Roco zwischen 1980–1986 unter der Nr. 4145A als Wechselstrom-Version für Märklinbahnen verkauft.

Das Original wurde1925 gebaut und in Betrieb genommen mit der Nummer E 32 18. 1936 wurde das Getriebe umgebaut zu Gunsten einer höheren Maximalgeschwindigkeit (von 75km/h auf max. 90km/h) und lief
ab da unter der Betriebsnummer E 32 103 (siehe 2.Bild).

1968 beim Übergang zur DB wurde sie umnummeriert zu 132 103-3 und schliesslich 1972 in München ausgemustert.
Besonderheit dieser Baureihe ist der Schrägstangenantrieb,
der auf dem Bild vom Modell sehr gut zu sehen ist.

Eine der Baureihen Schwestern, die E 32 27, ist noch als Ausstellungsstück im Eisenbahnmuseum Bochum zu sehen (sh. 3. und 4. Bild)

Ae 3/6 II 10460

Heute mal eine E-Lok in Wolfistadt: die 10460 aus der Reihe Ae 3/6 II der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB).

Das Modell stammt wahrscheinlich aus den 60ern. Wurde Anfang der 80er zwar nochmal aufgelegt, dann aber mit bräunlicher Färbung der Dachkanten.

Das Original wurde in 1921 bis 1926 für die elektrifizierten Bahnstrecken der SBB gebaut und bis in die 70er Jahre betrieben. Die Schwesterlok 10439 (siehe 2. Bild) wird (als einzige aus der Baureihe) heute noch für Sonderfahrten eingesetzt.

Eine Besonderheit an dieser Baureihe ist der Stangenantrieb (siehe auch 3.Bild in s/w), der – unter anderem – das Schleudern einzelner Antriebsräder unterdrückt, aber für höhere Geschwindigkeiten eher ungeeignet ist. Später wurde der Stangenantrieb deshalb nur noch bei Rangierlokomotiven eingesetzt.

E 44 039 und E 144 021-3

Heute mal zwei Loks aus der gleichen Baureihe, aber in zwei verschiedenen Zeiträumen dargestellt und aus zwei verschiedenen Modellgenerationen.

Die E 44 039 von Märklin (3011.01; SET 800; 1.Bild) von 1954/55 zeigt eine BR E44 Elektrolokomotive, die ca. 1936 gebaut wurde und bis 1968 unter dieser Nummer und Lackierung betrieben wurden.
Die Maschinen, die in der Bundesrepublik den Krieg „überlebt“ haben, wurden 1968 auf 144 … umnummeriert. Zwei der Lokomotiven wurden auch auf das neue Farbprofil der DB umlackiert und so noch bis 1983 betrieben.

Darunter die E 144 021-3, die das Modell von Primex von 1989 darstellt (aus der Güterzugpackung 2702; 2.Bild).
Ein paar Bilder von den jeweiligen Vorbildern bzw. deren Schwestern habe ich auch noch zu bieten.

Eine schöne Zusammenfassung der Geschichte der E 44 gibt es auf Wikipedia und bei https://lok-magazin.de/les…/e-44muster-zuverlaessigkeit…

EP 3/6 20102

Eine EP 3/6 der Kaiserlichen Bayrischen Staatsbahn ist heute in Wolfistadt zu sehen.

Das Modell mit der Betriebsnummer 20102 wurde von Märklin 1999 bis 2000 für das System Delta Digital gebaut, läuft aber auch einwandfrei analog.

Ob ihre Vorlage je so schön farblich gestaltet war, konnte ich nicht herausfinden/nachweisen. Das historische Bild (s/w), das ich finden konnte weist jedenfalls eine wesentlich schlichtere Färbung auf.
Vier Lokomotiven dieses Typs wurden 1914/1915 gebaut und waren bis 1927 auf der Strecke Freilassing – Berchtesgaden im Personenverkehr eingesetzt. Bis 1943 waren sie nach Umnummerierung zu E 36 nn auf anderen Strecken unterwegs.

Zwei von Ihnen wurden umgebaut zu Schneepflügen und taten so noch Dienst bis Ende der 1970er (siehe 3. Bild).

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